Pflastern (3)

Als erstes beginnt man mit dem Einmessen der Fläche, die m² Zahl wir berechnet. Danach wird mit Sprühfarbe die auszuschachtende Fläche grob markiert. Pinne werden bei großen flächen noch nicht geschlagen. Eventuell müssen noch anderen vorarbeiten geschehen z.B. eine Baustrasse muss errichtet werden oder es muss für den Wurzelschutz der bäume garantiert werden. Pinne würden beim Ausschachten mit dem Bagger ohnehin wieder verloren gehen.Danach beginnt man mit dem ausschachten. Es wird je nach Belastungstyp verschieden tief ausgeschachtet. der geringste Belastungstyp ist Fußgängerbelastung, hier wird  lediglich 15cm Schotter gebraucht. man schachtet auf 26 cm unter schnur aus ( 15 schotter 3 split 8 stein). Andere Belastungstypen ist die Pkw-Belastung zum beispiel bei einer garageneinfahrt oder kleiner Parkfläche. Hierbei wird 36 cm ausgeschachtet( 8 stein 3 split 25 schotter). Bei noch höherer Belaastung durch 7 1/2 tonnern oder sogar 40 tonnern wie z.B. einem Müllauto werden 30-50 cm schotter benötigt. Bei feuerwerhzufahrten verwendet man zb 50 cm schotter also wird auf 61 cm ausgechachtet. Bei böden die das Wasser schlecht abführen wird zusätzlich eine Frostschutzschicht verwendet. Sie besteht zum beispiel aus 0/12 Sand, 0/32 Kiesgemische aber auch Schottergemische  und ist 15-20 cm stark.  Der aushub sofern es verwertbarer Oberboden ist, muss in einer miete gelagert werden die maximal 2MEter hoch sein darf sonst fängt der oberboden an zu faulen.oder wird abgefahren. Wenn fertig ausgeschachtet ist, muss der baugrund gründlich verdichtet werden, dies geschieht mit einer großen rüttelplatte zb 2000 oder bei kleineren flächen  einem grabenstampfer, üblich ist es aber auch eine Igelwalze zu verwenden wenn die Fläche groß genug ist. Entscheidend bei allem ist wie stabil der Baugrund (Koffersohle) ist. Danach muß entschieden werden ob die Tragschicht wie oben beschrieben ausreicht oder ob ggf. zusätzliche Maßnahmen durchgeführt werden müssen um die Standfestigkeit zu erreichen. Es gibt die Möglichkeit den Untergrund mit Kalk zu verbessern und somit das Wasser zu binden. Man kann auch eine Lage Vließ ausbringen und darauf die Tragschicht einbauen. Danach muss man sich um die Entwässerung kümmern. Eine Möglichkeit ist der Straßen oder Hofablauf. der Hofablauf wird bei kleinerenflächen verwendet. Straßen und Hofabläufe werden dort eingesetzt wo anfallendes Niederschlagswasser zentral gesammelt wird. ein Ablauf besteht in der regel aus einem Bodenteil aus beton, einem schaft aus beton sowie einem tragfähigem aufsatz aus guseisen in einfacher ausführung aus stahl. hinzu kommen ein rost als Abdeckung und ein Eimer als Schlammfang. Ein Straßen oder Hofeinlauf wird an einen kanal angeschlossen. das wasser gelangt dortihn mit pvc rohren. bei straßenaeinläufen werden pcv rohe 150 verwendet und bei hofläufen nur 100. sie werden mit 1-2% gefälle gelegt und mit sand abgedeckt.EIn Hofablauf ist in der Regel 79 cm Hoch mit allem drum und dran. Akkurinnen werden auf einer geraden Fläche wie z.B. einer Garageneinfahrt verwendet aber nur dann wenn kein Trichtergefälle vorhanden ist.Es gibt verschiedene Belastungsklassen für Entwässerungsrinnen und Verkehrsflächen. DIe klassen sind von A 15 bis F 900 eingeteilt. Klasse A15= 15 Kn Prüfkraft das sind Verkehrsflächen die ausschließlich von Fußgängern und Radfahrern benutz werden können. Gruppe 2= Gehwege und vergleichbare Flächen, Pkw-Parkflächen und Pkw-PArdecks. KLasse c und somit Gruppe 3 ist im Bordrinnenbereich und unbefahrene Seitenstreifen und Ähnliches. Bordschlitzrinnen sind immer Gruppe 3. Zur Gruppe 4 gehören Fahrbahnen von Straßen(auch Fußgängerstraßen), Seitenstreifen von Straßen und Parkflächen, die für alle Arten von Straßenfahrzeugen zugelassen sind. KLasse e und somit Gruppe 5 sind FLächen die mit hohen Radlasten befahren werden, z.B Häfen und DOckanlagen. Die letzte KLasse ist die Klasse f 900, also Gruppe 6: Flächen, die mit besonders hohen Radlasten befahren werden, Z.B FLugbetriebsflächen.  Es gibt noch komplett Drainfähiges Pflaster. Das wasser versickert und es entstehen keine unkosten, bei kleineren flächen wie einer terasse könnte man auch das Regenwasser in eine Pflanzfläche leiten. bei größeren flächen geht das aber nicht weil zuviel wasser entsteht. Danach fängt man anmit dem einmessen für die Randbefestigung, Pinne werden geschlagen und schnüre gespannt. Material welches geliefert wird, muss auf Vollständigkeit und Qualität überprüft werden. nun fängt man an mit der randbefestigung. eine möglichkeit sind Bordsteine.  davon gibt es hoch-tief und Rasenbordsteine. Hochborde werden an Straßen verwendet und haben die Masse (12/15/30/100), Tiefborde können verschieden groß sein es gibt sie in der Ausführung( 8/20/100) oder (8/25/100) sowie in (10/25/100).. Rasenborde haben die  größe (6/20/100) sie werden bei kleinen flächen wie einer Terrasse verwendet wo nur Gehwegbelastung ist. Eine Randbefestigung wird erstellt damit das abrutschen der aüßeren Platten oder des Pflasters verhindert wird.Hierfür muss der Schotter vorher LAgenweise eingebaut und verdichtet werden. Der einbau eines rasenbordsteinsfunktioniert folgendermaßen: auf die ausgeschachtete und verdichtet Fläche wird ein betonplanum erstellt 18 cm unter schnur. es wird  c12/c15 beton verwendet. die rasenborde werden mit dem gummihammer aufhöhe geschlagen. Dabei sollten zwischen den Rassenborden eine ca 0.3cm breite fuge gelassen werden um ein abplatzen der Ecken zu vermeiden. nachdem die Rasenborde lot-und waagerecht versetz worden sind, wird eine Rückenstütze aus beton gebaut, die dauerhafte Lösung ist die einfache schalung der stütze mit bohlen. der beton wird nocheinmal nass gemacht weil der stein dem beton das wasser entzieht und bei extrem heißem wetter würde der beton ‘verbrennen’. Eine alternative zu beton- bordsteinen sind bordsteine aus naturSTEIN!:P. diese sind aber wesentlich teurer aber geben optisch mehr her. Es gibt noch Schienen aus metall und kunststoff. Sie werden auf der höhe der pflasterung eingebaut und verankert. Der vorteil ist das sie optisch schön sind. Auch eine rollschicht, binder oder läuferreihe kann verwendet werden. diese metohde, sollte aber nur verwendet werden, wenn nicht   ständig mit kraftfahrzeugen über die fläche gefahren wird. die pflastersteine werden bei einem binder und einer läuferreihe flach verlegt. dadurch geben sie keinen zusätzlichen halt. im gegensatz dazu, wird die rollscicht hochkant verlegt. durch die tiefere einbindung wird die stabilität erhöht. die steine aus der ollschicht wrden in der regel einzeln in beton c12 c15 c1 gelegt. nAch der Randbefestigung kann man anfangen zu schottern. es darf erst verdichtet werden wenn der beton hart ist, frühstens nach 24 std. beton hat allerdings erst nach 28 tagen seine 100% stabilität erreicht, solange kann man aber meißtens aufgrund von abnahmeterminen nicht warten. ABer nach 2-3 tagen hat er schon 97% seiner festigkeit erreicht. man baut erstmal grob schotter ein und verdichtet ihn mit einer rüttelplatte 20 cm lagenweisezb 2000. wenn das grobschotterplanum fertig ist und verdichtet wurdem schottert man zuende. MAn orientiert sich an pinnen um auf dierichtige höhe zu kommen. bevor das letztemal abgerüttelt wird sollte der schotter 10cm unterschnur eingebaut sein. Zur Kontrolle ob alles ordnungsgemäß verdichtet ist kann noch ein Lastplattendruchversuch durchgeführt werden.. Dieser funktioniert folgendermaßen. Einge normte Platte, deren Durchmesser abhängig von der Korngröße des Bodens ist, wird in mehreren Stufen in den Boden gedrückt. Dies geschieht solange bis entweder eine vorgeschriebene Setung oder eine vorgeschriebene Plattenpressung erreicht wird.. Der Versuch wird gemäß Din 18134 durchgeführt und kontrolliert.  üblich ist es kalksteinschotter oder recyclingschotter mit der korngröße 0/45 zu verwedn. es gibt aber auch noch zum beispiel gewachsene kies-sand gemische 0/32 oderkalksteinschotetr mit der korngröße 0/22- 0/32. danach geht es weiter mit der ausgleichsschicht. sie ist 3 bis 5 cm stark und besteht aus sand oder split. früher wurde häufig  sand mit der korngröße 02 verwendet, dies ist aber nicht mehr so häufig da ameisen diefugen auswühlen. üblich ist es 2/5 split oder 0/5 zu verwenden. beim abziehen der fläche, muss das gefälle beachtet werden, man zieht so ab, dass die pflastersteine vor dem abrütteln 1,5 cm über der sollhöhe liegn. Abgezogen wird mit abziehschienen und einer wiegelatte oder verstellbaren Abziehlatten. die abziehschienen werden 6.5 cm unter schnur eingebaut links und rechts. Die wiegelatte wird auf die schienen gelegt und man zieht sie zu sich hin. darauf zu achten ist in der mitte wo man seine hände hat nicht zu stark zu drücken sonst entstehen löcger, an engen ecken und stellen ist mti wasserwaage und kelle abzuziehen. Auch mit Harke wird ein PLanum nocheinmal nachgezogen.die abziehlatten müssen nach dem abziehen entfernt werden und die spuren beseitigt werden, sonst gibt es Sackungen beim Abrptteln. Bei größeren FLächen wird ein Streck verwendet. Hier wird der SPlit mit dem Radlader in einen Behälter gekippt und anhand von lasern wird der split auf richtiger Höhe eingebau.Die fertig abgezogene fläche darf auf keinen fall mehr betreten werden. nun kann das pflaster gelegt werden sofern es möglichist beginnt man mit dem verlegen im rechten winkel zu einer außenkante. es wird über kopf verlegt, das heißt über der bereits verlegten fläche.  bei der verlegung sollte man immer abwechselnd von 3 verschiedenen palettet legen.  je nach steinform ist eine fuge von 3 bis 5 mm einzuhalten. Häufig haben betonsteinpflaster aber einen abstandshalter, sodass sofort die richtigen fugen entstehen. Das standarfpflaster auch Rechteckpflaster genannt hat die maße (10/20/8), oder 10/20/10. 10/20/10 pflaster wird bei höheren belastungen eingesetzt, wenn öffters am Tag lkws über die Fläche fahren, sonst wählt man den normalen 10/20/8 Stein. es kann in verschiednen verbänden gelegt werden zb, fischgrätenverband, halbverband oder blockverband. Ein anderer oft genutzter Stein ist der Doppel-T Stein. Er wird oft bei Parkplakätzen eingebaut. Seine vorteile sind das er sehr belastbar ist und das man ihn mit Maschine verlegen kann dies spart viel Zeit. Nach dem fertigen verlegen muss das pflaster ausgerichtet werden so das das Fugenbild stimmt. Ist dies geschehen wird eingeschnitten dies geschieht zb mit einer flex, knacke oder einem schneidetisch. Es wird immer eine Läuferreihe eingeschnitten dies dient zur optischen abkapselung. Die steine werden in die fläche reingelegtund angezeichnet. Ein gerade schnitt wird mit der Flex vorgenommen. Anschließend werden die abgeschnittenen Steinreste herausgenommen und der Läufer wird verlegt. Danach sollte eingefugt werden mit sand 0/2 oder split 1/3. es wird eingefugt damit beim abrütteln sich die fugen nicht verschieben. Danach wird abgerütteltmit einer rüttelplatte mit gummimatte, damit dfas pflaster nicht beschädigt wird. DAnach wird das pflaster nocheinmal eingefugt und eingeschlemmt. bei größeren flächen kann auch eine einfugungsmaschine verwendet werden. Bei natursteinpflaster wird häufig vdw 800 verwendet, es besteht aus sand mit kunstharz und wasser und es wird in einem bottich zubereitet. Wasser und eine spezielle Flüssigkeit die mit im Sack ist werden mit einem Quirl angerührt. Es wird mit einem Wasserschieber eingefugt und nachher mit dem Besen die restlichenstücke vorsichtig abgekehrt. in den ersten stunden ist die Fläche vor regen zu schützen. Eine alternative sind festen fugen aus Kunstharz, hierzu wirdaber eine Fugengröße von mindestens 5 mm verwendet. Eine andere Möglichkeit wäre eine Fuge aus Zementmörtel. Als Zementmörtel bezeichnet man Beton, dessen Gesteinskörnungen auf die Korngruppe 0/4 (Sand) beschränkt sind. Dann gibt es noch die Metten Feste Fuge. Der vorteil von ihr ist, das die Steine nicht verrutschen können, aber der NIederschlag auch nicht versickern kann. Dadurch muss man aufjedenfall Entwässerungsgebühren zahlen. Unkraut kann sich auch nicht bilden, wie zum Beispiel bei einer Fuge aus normalem Sand.

by MEik

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