Randeinfassungen für Pflasterdecken

Den Rand einer Pflasterdecke bildet die Randeinfassung mit Bordsteinen, Läufern oder Bindern.
Weil die Pflasterdecken im Verband gelegt werden brauchen sie eine Randeinfassung, um ein verrutschen zu verhindern. Der gestalterische Aspekt spielt aber auch eine große Rolle. Im Straßen- und Wegebau wird dem Verkehrsteilnehmer zum Beispiel durch eine gut erkennbare Randeinfassung deutlich gezeigt, wo Straße und Weg anfangen und bzw. enden.
Die gängigsten Pflastereinfassungen sind Hoch-, Tief- und Flachborde und Rasenkantensteine. Etwas teurer aber auch haltbarer sind Natursteinborde.
Bordsteine werden grundsätzlich in Beton gesetzt. Als erstes legt man Höhe und Richtung mit Hilfe einer Schnur fest. Dann wird der Boden so weit ausgekoffert das unter die Borde eine 10-15 cm Schicht Beton und an den Seiten ca. 5cm passt um ein Sicheren halt zu gewähren. Die Borde werden am Besten mit der Bordsteinzange gesetzt da dies am einfachsten ist, man sie aber auch mit der Handsetzen. Nun die Borde mit Hilfe eines Gummihammers an der Schnur ausrichten. Danach hinterfüllt man die Bordsteine mit Beton und verdichtet diesen vorsichtig um die Bordsteine nicht zu verschieben.
Preiswertere und schnellere Varianten sind  L- Schienen aus Metall oder Kunststoff.
Sie werden wie unter das Pflaster gelegt, sprich über die wagerecht L – Kante wird das Pflaster rübergelegt und zwar so das die senkrechte am Rand des Pflastersteins anliegt. Bei unbefahrenen Flächen kann man aber auch Pflastersteine aus Beton, Naturstein oder Klinker als Läufer, Binder oder Rollschicht in Beton setzen.

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