Bau einer Holzterrasse

Holzterrassen sind eine gute Variante der weit verbreiteten gepflasterten Terrassen. Sie eignen sich z.B. hervorragend für Gärten mit Teichen, da Holz und Wasser sehr gut zusammen passen.

Der Unterbau wird wie bei einer Pflasterfläche mit Füllsand und Sand aufgeschüttet, nachdem der Oberboden entfernt wurde und schließlich verdichtet und plan abgezogen. Die Holzterrasse muss von unten gut durchlüftet sein und Wasser darf sich weder auf, noch unter der Konstruktion sammeln.

Das Holz fängt sonst leicht an zu schimmeln und verrottet schneller. Um die Rutschgefahr bei Nässe auf dem Holz zu verringern, werden meist Bretter mit konischen Profil (große Rillen) oder Feinprofil (feingerillt) verwendet. Damit das Holz auch von unten keiner großen Feuchtigkeit ausgesetzt ist, werden auf den Untergrund 50×50 cm Betonplatten verlegt auf diese dann die Konstruktionshölzer verlegt und festgeschraubt werden.

Die Unterkonstruktion ist nun fertig und man kann nun mit dem Verlegen der Terrassenbohlen beginnen. Man legt erst alle Bretter nebeneinander und schraubt das erste Brett auf der Unterkonstruktion fest. Hilfreich ist es wenn man für die Schrauben vorbohrt die erleichtert die Arbeit. Man nimmt dazu am besten V2A-Schrauben. Nun setzt man ein Brett neben das andere. Sollte mal ein Brett etwas „krumm” sein, so kann man es sehr einfach mit einem Spanngurt an das vorherige ranziehen. Der Abstand zwischen den einzelnen Bohlen sollte ca. 4-5 mm betragen. Die Schrauben werden in die erste Nute oder zweite Nute geschraubt. Zwischen den Platten wird nun Kies (z.B. 16/32) verteilt um die Kapillarität zu unterbrechen und damit das Wasser besser versickert bzw. durch das Gefälle der Terrasse abgeleitet wird.

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