Holz im Garten

Holz im Garten findet sich schon beim Jägerzaun, aber auch Palisaden, Spielgeräte, Wintergärten und erst Recht Gartenhäuser oder Blockbohlenhäuser bringen den ältesten Baustoff in den Garten.

Es gibt verschiedene Gehölze, die für den Gebrauch im Außenbeerreich geeignet sind:

 

Lärche

Lärchenholz wird schon seit vielen Jahren im Fassadenbau eingesetzt. Das rötlich, bräunliche Kernholz gibt dem Lärchenholz beim Prozess der Bewitterung eine gräuliche Patina. Lärche besitzt eine hohe Festigkeit und eine gute Widerstandsfähigkeit im Außenbereich. Dies liegt unter anderem am hohen Harzgehalt von Lärchenholz. Die markanten Äste verleihen der Lärche  eine besondere Optik. Lärche eignet sich für den Bau von Terrassen und Zäunen im Außenbereich.

 

Robinie

Die Robinie, auch oft Akazie oder Scheinakazie genannt, ist das härteste und dauerhafteste Holz Europas. Die Haltbarkeit entspricht der Resistenzklasse 1 (“sehr resistent”) Aufgrund seiner hohen Festigkeit, Härte und Dauerhaftigkeit ist Robinienholz bestens für im Freien verbautes Holz wie Zäune oder Terrassenbeläge geeignet.

 

Bankirai

Bankirai gehört zu den schwersten Hölzern unserer Erde, aus diesem Grund ist es hervorragend für den Außenbereich geeignet. Bankirai hat eine rot-braune Färbung, ist im Prinzip Ast- und Splintfrei und wird deshalb auch gern als “Barfußdiele” bezeichnet. Die Lebensdauer dieser Holzart wird mit 40-50 Jahren beziffert, eine Abkopplung vom Untergrund vorausgesetzt. Eine Imprägnierung ist nicht notwendig!

 

Eiche

Eiche ist eines der härtesten und dauerhaftesten Hölzer Europas. Aufgrund seiner zahlreichen guten Eigenschaften gehört es damit zu den wertvollsten europäischen Holzarten, vor allem aufgrund der langen Haltbarkeit. Durch seine Inhaltsstoffe ist es nahezu resistent gegen Fäulnis, Insektenbefall und Pilze. Aufgrund seiner hohen Festigkeit, Härte und Dauerhaftigkeit ist daher Eichenholz besonders für im freien verbautes Holz geeignet.

 

Pflege

Holz ist ein lebendes Naturprodukt, dessen Oberfläche auf Witterungs- und Umwelteinflüsse reagiert. Sonne und Regen, aber auch Ungeziefer und Pilze können ihm schwer zu schaffen machen, wenn es nicht durch entsprechende Maßnahmen geschützt wird.

Die natürlichste Pflege für Holz, ist die Behandlung mit Wachs. Holzfarbe und Struktur kommen so besonders gut zur Geltung. Es gibt verdünnte, cremige und hart werdende Wachssorten, die mit einem Lappen oder Pinsel aufs Holz aufgetragen werden. Bienenwachs wird heiß aufgetragen und wieder abgebürstet. Es hat den Vorteil, dass es einen angenehmen Duft verbreitet und frei von jeglichen Giftstoffen ist. Für einen farbigen Anstrich gibt es ein großes Angebot von verschiedenfarbenen Beizen, Lasuren und Lacken. Holzbeizen werden mit einem Lappen, Schwamm oder Pinsel aufgetragen. Holzlasuren gibt es auf der Basis pflanzlicher Wachse und Öle, die tief ins Holz eindringen und es elastisch und gesund halten. Das so behandelte Holz kann atmen, Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Nur Produkte mit dem offiziell anerkannten Blauen Engel sind unbedenklich für Mensch, Tier und Natur. Mann darf sich von Bezeichnungen wie Bio oder Öko nicht täuschen lassen.

by B.S.

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