Sichtschutzzaun aus Holz

Material und Werkzeug

Wasserwaage, Zollstock, Schaufel, Spaten, Schnur, Schnurnägel, Kelle,  Gummihammer, Akkuschrauber , Beton, Bodenanker, den Zaun mit Pfosten,  Zaunhalter

 

Das Aufstellen des Zaunes

Als erstes beginnt man mit dem Montieren der Pfosten, an die Pfosten  (90×90) werden die Bodenanker, meistens verzinkte H-Anker da diese am  meisten halt im Beton haben, mit vollverzinkten Bolzen angeschraubt.  Danach werden die Zaunhalter pro Element sollten 6 Winkel benutzt  werden, 3 auf jeder Seite, montiert .Hierfür eignen sich besonders  gut verzinkte Flechtzaunbeschläge. Außerdem sollte man für die Winkel  die Löcher vorbohren damit man sie einfacher mit einer Zange  eindrehen kann, oder aber die Beschläge haben einen eingelassenen  Kreuzschlitz damit man sie mit einem Schraubendreher eindrehen kann.  Es ist darauf zu achten das alle Zaunhalter auf einer Höhe und in die  gleiche Richtung gedreht sind. Verzinkt sollte alles was wir aus  Metall verwenden sein, damit es durch die Feuchtigkeit draußen nicht  anfängt zu Rosten außer der Zaun ist aus Hartholz wie z.B. Bankirai  denn dann sollten die Beschläge aus Edelstahl sein da die verzinkten  Winkelbeschläge hässliche Flecken verursachen. Ist dieses erledigt  schlägt man die Schnurnägel in den Boden und spannt eine Schnur damit  der Zaun später auch in einer Flucht steht. Danach misst man aus wo  der Erste Pfosten in den Boden kommen soll, denn von dort werden die  anderen Löcher Eingemessen dies muss sehr sorgfältig und genau  gemacht werden da der Zaun sonst nicht zwischen zwei Pfosten passt.  Die Abstände zwischen den Löchern sollten ca. 181 cm sein da das  Zaunelement 180 cm hat und man auf jeder Seite ein bisschen Luft  lassen sollte da das Holz arbeitet. Hat man alle Löcher ausgemessen  geht es ans ausheben der Löcher diese sollten ca. 30x30x80 cm sein  (80 cm wegen der Frosttiefe).

Hat man alle Löcher fertig, mischt man den Beton je nachdem wie viel  Meter Zaun man setzten muss kann man auch Fertigbeton holen,  ansonsten mischt man selber im Mischungsverhältnis 1:3 das heißt ein  Teil Zement und Drei Teile Kies. Der Beton sollte Erdfeucht sein da  die Anker sonst nicht richtig stehen bleiben. Als nächstes kommt  etwas Beton in das erste Loch und der Anker mit dem Pfosten wird  hinein gestellt und mit einer Wasserwaage ausgerichtet jetzt wird das  gesamte Loch mit Beton gefüllt und verdichtet hierbei ist darauf zu  achten das der Beton nicht zu hoch angefüllt wird damit später noch  ausreichend Boden über dem Beton ist, weiterhin darauf achten das der  Pfosten im Lot steht. Ist der Pfahl ausgerichtet und der Beton  verdichtet dieses macht man mit allen Pfosten so zwischendurch sollte  man einmal an dem gesamten Zaun lang fluchten, damit der Zaun auch in  einer Flucht steht. Wenn zwei Pfosten stehen könnte man das  Zaunelement einhängen und festschrauben was allerdings nicht zu  empfehlen ist da der Beton noch zu weich ist und der Zaun schnell  umfallen würde. Besser ist es wenn man 2-3 Tage wartet und den Zaun  dann erst fertig montiert für diese 2-3 Tage kann man die Pfosten mit  Dachlatten und Schraubzwingen verstreben um zu verhindern das diese  sich verschieben und das Element nicht mehr passt. Bevor man die  Schraubzwingen befestigt sollte man die Abstände der Pfosten noch  einmal mit dem Zollstock messen damit auch alles an der richtigen  Stelle steht. Nach den 2-3 Tagen hängt man die Elemente ein und  schraubt sie fest dieses sollte zu zweit passieren damit ein Arbeiter  den Zaun festhalten und der Kollege dieses festschrauben kann. Beim  einbauen des Zaunelementes muss darauf geachtet werden das es nicht  zu Nah am Boden steht damit es keine Bodenfeuchtigkeit bekommt und  anfängt zu faulen außerdem darf es aus optischen Gründen nicht zu  hoch hängen. Zum Schluss kann man den Zaun mit Imprägnier Öl oder  Zaunlasur bearbeiten, um seine Haltbarkeit zu verlängern. Später kann  man den Zaun auch noch mit einer Rankenden Pflanze begrünen um die  Sichtbare Seite des Zaunes zu verschönern.

by C.S.

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