Bau einer Bruchsteinterrasse

Bruchsteinterrassen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, da sie ein gewisses mediterranes Flair mit sich bringen und sich deutlich von Pflasterflächen unterscheiden.

Beim Bau einer solchen Terrasse wird zu erst die Höhe festgelegt wie z.B. die Unterkante der Terrassentür. Danach spannt man Schnüre um die Höhe und das Gefälle auf der gesamten Fläche festzulegen, die Fläche koffert man nun 12-14 cm aus. Nun verteilt man auf einem Teil der Fläche ca. 10 m² eine 5 cm starke Schicht normalen Zement, darauf legt man eine Stahlmatte (6 mm), darauf kommen weitere 5 cm Zement aber diesmal ein stärkerer (Trasszement), der Zement sollte immer Erdfeucht sein damit die Platten festliegen und nicht “schwimmen”, wenn der Beton zu nass ist.

Dann beginnt man mit dem legen der Bruchsteine dies geschieht nicht nach einem bestimmten Muster wie bei Pflasterarbeiten, sonder wahllos dabei werden sie mit ein paar gezielten Hammerschlägen (Gummihammer) fixiert, aber bevor man die Platten legt sollte man die Unterseite der Platten mit einer Zementschlämme einstreichen diese macht man aus viel Wasser und  Zement : Sand im Verhältnis ca. 3:1, so das sie flüssig ist und man sie gut mit einem Quast auf der Unterseite der Platten verstreichen kann. Beim verlegen werden zwischen den einzelnen Platten verschieden große Lücken entstehen diese schließt man zu Schluss mit kleinen Bruchsteinstücken aus, dabei versucht man die Lücken mit möglichst großen Steinen zu schließen. Ist dies geschafft, fängt man an die Fläche zu verfugen, hierzu nimmt man wieder den Trasszement da er äußerst widerstandsfähig ist, was einer riss Bildung vorbeugt. Diesmal sollte der Zement allerdings relativ nass sein damit er besser in die Fugen geht. Wenn man mit dem verfugen der Fläche fertig ist wäscht man den überschüssigen Zement mit einem Schwamm, der vom verfugen übrig geblieben ist ab, um das festsetzten von Zementresten zu verhindern und wobei man noch kleinere Korrekturen vornehmen kann wie z.B. Platten noch ein stückt tiefer hauen um eine eben Fläche zu bekommen, weil sich auf Bruchsteinflächen sehr leicht Vertiefungen bilden können da Stein ein Naturprodukt ist.

Nach dem waschen sollte die fertige Fläche mindestens 2 Tage nicht betreten werden, damit der Beton aushärten kann und um Schäden zu vermeiden.

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