Einfassung aus Naturstein

Um einen Gartenweg, der später mit Perlkies 2/5 bedeckt werden sollte, seitlich zu begrenzen setzten wir eine Kante aus Sandstein-Pflaster 8/11. Der Weg verläuft rechtwinklig zum Haus und mit Gefälle von der Terrasse weg. Als höchster Punkt diente die Unterkante der Terrasse!

Nachdem nun alle Richtungen und Höhen festgelegt waren konnte mit der Erstellung der notwendigen Tragschicht begonnnen werden. Der vorhandene Oberboden wurde abgetragen und für spätere vegetationstechnische Arbeiten bauseits gelagert. Auf den vorhandenen Unterboden bauten wir noch ca. 20cm Grauwacke Schotter 0/45 ein und verdichteten diesen. Nun waren wir ca. 12cm unter der Fertighöhe, was für ein Betonbett und die eigentlichen Pflastersteine ausreichen sollte.

Das Betonbett erstellten wir aus normalem Zement und Betonkies 0/32 im Mischungsverhältnis 1:4. Beim setzen der Steine war folgendes zu beachten:

  1. Die Kante zum Weg hin musste eine gerade Linie ergeben.
  2. Die Steine mussten direkt auf Fertighöhe gesetzt werden.
  3. Die Steine sollten von gleicher Größe sein.

Wenn man einen passenden Stein gefunden hat, dann kratzt man mit dem Pflasterhammer etwas Beton aus der Mitte raus, setzt den Stein und klopft ihn solange in das Betonbett bis er auf Fertighöhe steht. Alle paar Steine sollte man mal kontrollieren ob die zuvor gesetzten Steine immer noch in der Flucht stehen und nicht durch das setzen der neuen Steine verschoben wurden.

Nachdem die Steine gesetzt waren haben wir eine Rückenstütze – ebenfalls aus Beton – erstellt. Sowohl auf der Wegseite als auch auf der Seite zur Vegetationsfläche hin sollte die Stütze max. bis 3cm unter Oberkante der Steine gehen, damit zum einen genügend Perlkies auf die Wegfläche kommt und zum anderen die Stütze mit ausreichend Oberboden bedeckt werden kann.

Am folgenden Tag haben wir dann die Fugen mit einer Trasszement / Rheinsand 0/2 Mischung im Verhältnis 1:4 eingeschlemmt. Damit soll verhindert werden, dass z.B. angrenzender Rasen durch die Fugen in den Weg wächst.

Um ein wegfließen der Mischung zu verhindern haben wir die seitlichen Fugen auf der einen Seite mit Oberboden und auf der anderen Seite mit dem vorhandenen Schotter “verschlossen”. Nun wurde die Mischung auf die Steine aufgebracht und mit einem Handfeger solange nass gemacht bis es eine zähfließende Masse ergab. Diese wurde dann in die Fugen gekehrt und nochmals nass gemacht um ein schließen der gesamten Fuge zu erzielen. Zum Schluss wurden die Steine mit einem feuchten Handfeger saubergekehrt und mit Rheinsand 0/2 bedeckt. Dieser soll beim auftrocknen evtl. noch vorhandene Zementanteile aufsaugen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>