Bau von Gabionen

Werkzeuge:

  • Schnurnägel
  • Schnur
  • Schaufel
  • Hammer
  • Wasserwaage
  • Richtscheit
  • Metallschienen
  • Evtl. Radlader und (Mini)Bagger

 

Material:

  • Splitt
  • Drahtkörbe bzw. deren Einzelteile
  • Füllmaterial für die Körbe
  • Vlies

 

Durchführung:

Zuerst wird das Erdreich an der Stelle, an der die Körbe später stehen sollen ca. 20 cm  tief ausgekoffert, planiert und eine 5 cm starke Schicht Splitt eingebaut.
Darauf werden die Körbe aufgestellt und, falls sie zum Abfangen von Boden dienen sollen, mit ca. 4% Gefälle zum abzufangenden Boden hin eingebaut. Von aussen werden die Schienen an den Körben befestigt damit sie in einer Flucht bleiben und nicht „bauchig” werden.
Sind die Körbe so weit vorbereitet, kann die erste Lage Füllmaterial eingebaut werden. Bei größeren Mengen empfiehlt sich hier die Benutzung eines Baggers. An der Vorderseite bzw an den sichtbaren Seiten des Korbes werden die Steine von Hand Geschichtet, dahinter wird meist feineres Material aufgeschüttet. Alle 20 -30 cm in der Höhe (je nach Maschenweite und Größe der Gabionen) werden quer und diagonal Verstrebungen eingezogen um den Korb in Form zu halten nachdem die Schienen abgenommen wurden. Hierbei ist darauf zu achten, die Streben nicht zu stramm aber auch nicht zu locker einzuziehen, da sich der Korb sonst verformt.
Ist der Korb von oben nicht bedeckt, wird die oberste Schicht von Hand gepackt und danach der Deckel aufgelegt und verschlossen. Wird noch eine Reihe obenauf gesetzt, kann man ihn komplett mit feinerem Material füllen.
Auf der Rückseite der Körbe wird das Vlies angebracht um zu verhindern, dass das Erdreich durch den Korb geschlämmt wird. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Vlies nicht über die Oberkante der Gabione heraussteht. Ist die Gabione nicht zum Abfangen von Erdreich vorgesehen, entfällt dieser Schritt natürlich.

Kleinere Verforungen, die sich nicht immer vermeiden lassen, kann man mit einem Gummihammer oder einem Kantholz und einem Hammer richten.

by J.J.

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