Gründüngung

Unter Gründüngunbg versteht man den Anbau bestimmter Pflanzen und deren späteren Einarbeitung, mit dem Ziel, den Boden zu verbessern und zu düngen.
Nicht immer werden im Garten- und Landschaftsbau die Pflanzfläche unmittelbar vor der Pflanzung vorbereitet. Wenn im Zuge der Bauarbeiten die Pflanzflächen schon im Sommer hergerichtet sind, dann müssen sie bis zum Zeitpunkt der Pflanzung möglichst unkrautfrei gehalten werden. Handelt es sich um einen kurzen Zeitraum ( bis 8 Wochen), dann wird das Unkraut mechanisch bekämpft. Ist ein größerer Zeitraum zwischen den beiden Arbeitssektionen, dann wird man durch eine Zwischenbegrünung etwas für den Boden tun und gleichzeitig das Unkraut niedrighalten. Man bestellt also die Vegetationsfläche mit einjährigen, schnellwachsenden und meistens stickstoffbindenden Pflanzen wie z.B. Klee oder Lupine.

 

Positive Auswirkungen auf den Boden

  • Die schnellwachsenden Pflanzen beschatten den Boden sehr rasch; Bodengare wird erreicht bzw. gefördert.
  • Das leichte Durchwurzeln sowie das Blätterdacvh schützt besonders in Hanglagen vor Erosion durch Regen und Wind.
  • Der Humusgehalt wird durch die organische Substanz erhöht.
  • Leguminosen reichern den Boden mit Stickstoff an.
  • Unkräuter werden unterdrückt und vergrängt.

 

Geeignete Pflanzen zur Gründüngung

  • Phacelia
  • Sonnenblume
  • Weißklee/ Rotklee
  • Serradella
  • Lupine
  • Winterrogen

 

Aussat, bzw. Bodenvorbereitung

Die Samen werden ähnlich wie Rasensamen auf den grob planierten Boden ausgesät. Andrücken durch Walzen ist nicht erforderlich.

 

Mähen/Einarbeiten

Vor der Durchführung der Pflanzarbeiten wird dann die Gründüngungspflanze gemäht. Man sollte die Pflanzen nicht so lange stehen lassen, daß sie beginnen zu blühen. Die Grünmasse wird nicht entfernt, sondern wird durch Umgraben oder Pflügen in den Boden gebracht. Wo das nicht möglich ist, muß die Blattmasse entfernt und der Boden durch Gruben, Eggen oder Fräsen wieder zur Pflanzung hergerichtet werden.

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