Gehölzschnitt

Grundlagen

- Nur scharfes und funktionsfähiges Werkzeug benutzen!
- Immer leicht schräg über der Knospe schneiden
- keine Aststummel stehen lassen (Kleiderhaken)
- Ausnahme: Rosen ca. 1.5 cm über der Knospe stehen lassen
- am Astring schneiden, Astring nicht beschädigen
- beim Schnitt Äste nicht quetschen
- bei Beseitigen schwerer Äste Gefahr des Einreißens beachten
- Konkurrenztriebe entfernen
- sich reibende Äste entfernen
- bei Hochstamm auf durchgehenden Leittrieb achten
- Todholz und kranke Triebe entfernen
- nach innen wachsende Triebe entfernen
- richtige Handhabung der Schere beachten
- Schnitt auf das notwendige Maß beschränken (Habitus erhalten)

4 Grundfragen

- Warum muss ich schneiden?
- Welches Gehölz schneide ich? Blütenbildung beachten
- Wann schneide ich?
- Was muss entfernt werden?
- Schnitt abhängig von der Wuchsform eines Gehölzes

Wuchsformen

Akrotonie:
Förderung der Spitzentriebe z.B. Carpinus betulus, Acer platanoides

Mesatonie:
Begünstigung der Verzweigung im mittleren Bereich der Triebe, z.B. Forsythia x intermedia, Buddleja alternifolia

Basitonie:
Vorwiegende Verzweigung von der Basis her z.B. Kerria japonica, Corylus avellana

Schnittart

Erhaltungsschnitt:
Dient zur Erhaltung der natürlichen Wuchsform und zur Erhaltung von Blüten- und Fruchtbildung

Verjüngungsschnitt:
Alte Triebe, bei denen die Blühwilligkeit und Fruchtbildung nachlässt, werden entfernt

Schnittzeitpunkt

Schnitt erfolgt am besten im Spätsommer (August, September) da dann die Wunden besser verheilen. Bei Blüten am neuen Holz: Schnitt nach der Blüte bzw. nach dem letzten Frost im Frühjahr.

by M.B.

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