Bedeutung des Lichtes für die Pflanze

1. Entwicklung der Pflanze

Beim Wachstum einer Pflanze wird zwischen vegetativem und generativem Wachstum unterschieden. Unterhalb einer bestimmten Lichtmenge ist zwar vegetatives Wachstum möglich, aber kein generatives.

Beispiel: Efeu.
Im Schatten hat Efeu ein handförmiges und eckiges Blatt. Er kriecht über den Boden und bildet Haftwurzeln (vegetatives Wachsen). In der Sonne bildet Efeu ein rundes, eiförmiges Blatt aus. Er wächst unter diesen Bedingungen aufrecht zur Sonne und bildet Blüten (generatives Wachsen).

 

2. Photosynthese: Aufbau im Licht

Kohlenstoffdioxid + Wasser werden mit Hilfe von Licht und Blattgrün zu Zucker (enthält/ speichert die Energie) und Sauerstoff verarbeitet.

Ausgangsgleichung des Lebens: Tiere sind auf die Photosynthese-Leistungen der Pflanzen angewiesen.

 

3. Steuerung der Blütenanlage:

(a) Kurztagspflanzen [KTP]
kommen zur Blüte, wenn eine bestimmte Tageslänge unterschritten wird (pflanzenabhängig); z.B. Weihnachtsstern.

(b) Langtagspflanzen [LTP]
kommen zur Blüte, wenn eine bestimmte Tageszeit überschritten wird; z.B. Spinat.

Bei tagneutralen Pflanzen, wie z.B. Meier (Stellaria media), ist die Tageslänge egal. Sie blühen völlig unabhängig von diesem

 

4. Keimung:

Es wird zwischen Dunkel- und Lichtkeimern unterschieden. Dunkelkeimer werden beim Keimen durch Licht  behindert (z.B. Alpenveilchen). Sie müssen immer mit Erde bedeckt werden. Bei Lichtkeimern (z.B. Rasen oder Salat) ist dies umgekehrt. Dunkelheit stört sie nur beim Keimen. Deshalb werden sie auf den Boden ausgestreut und leicht mit Erde bedeckt.

by C.P.

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