Rasenansaat (1)

Schon während der bautechnischen Arbeiten wurde die für Rasen vorgesehene Fläche mit einem Minibagger tiefgründig aufgelockert, da schwere Baumaschinen den vorhandenen Unterboden verdichtet hatten. Um nicht erneut mit schwerem Gerät den Unterboden planieren zu müssen wurde schon beim auflockern auf eine gleichmäßige Verteilung geachtet.

Um dem Rasen ein vernünftiges Anwachsen zu garantieren haben wir ca. 10-15cm Oberboden (lehmiger Sand) über die gesamte Fläche verteilt und erst einmal liegen lassen.

Nachdem nun die bautechnischen Arbeiten vollendet waren begaben wir uns daran die ca. 200m² große Fläche mit einem Einachsschlepper und angebautem Fräswerk zu fräsen, um so den Boden feinkrümeliger zu machen. Im nächsten Arbeitsschritt ging es darum sämtlichen Unrat wie Steine oder schwer verrottbare Pflanzenteile mit einem Durchmesser der über 5cm liegt abzulesen. Hierzu dienten als Hilfsmittel besonders Rechen und Harken. Bei diesem Arbeitsgang wurde gleichzeitig MANNA-DUR-Rasenstart (NPK-Dünger, 18-30-10, ca. 20g/m²) eingearbeitet und das Feinplanum für die anschließende Ansaat hergestellt. Durch lange Bewegungen in verschiedenen Richtungen mit einer Kunststoffharke erreicht man nach kurzer Zeit eine ebene saubere Oberfläche.

Durch das rechtzeitige Aufbringen des Oberbodens ist eine natürliche Setzung eingetreten und es konnte sofort mit der Ansaat begonnen werden. Ansonsten wäre ein vorwalzen mit anschließender Auflockerung der obersten Schicht angebracht, um spätere natürliche Nachsackungen zu vermeiden. Für die Ausbringung des Saatgutes von Hand errechneten wir nach der Regel 25-30g/m² eine benötigte Menge von 5kg. Diese Menge teilten wir in 2 Eimer auf. Der erste Eimer wurde in eine Richtung gehend gleichmäßig verteilt; der zweite quer dazu. Bei der Handansaat ist darauf zu achten, daß es nahezu windstill ist – ansonsten ist eine gleichmäßige Ausbringung nicht möglich. Bei angrenzenden Beeten bietet es sich an zunächst am Rande der Rasenfläche das Saatgut auszubringen, damit nichts in die Beetfläche gelangt.

Da Rasen ein Lichtkeimer ist sollte der Grassamen nicht tiefer als 1cm in den Boden eingearbeitet werden. Hierzu benutzten wir wieder eine Kunststoffharke, durch die das Saatgut nur leicht mit Boden bedeckt wurde. Damit der Samen Bodenschluß und somit Feuchtigkeit bekommt wurde die gesamte Fläche abgewalzt. Durch das Walzen wird außerdem die Bodenoberfläche geglättet, was vor allem für das spätere Mähen von Vorteil ist.

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