Rasenansaat (4)

Benötigte Werkzeuge:

Fräse
evtl. Laubgebläse
Schaufel
Eimer
Alu – Harke
Stahlbesen

Benötigte Materialien:

Oberboden (lehmiger Sand) für eine ca. 10 – 15 dicke Schicht
Grassamen ca. 25 – 30g. / m²

Vorbereitung:

Bevor die Rasenfläche angelegt werden kann, muss die dafür vorgesehene Fläche gerodet werden. Also alle darauf sich befindlichen Unkräuter entfernt werden, Sträucher oder gegebenfalls Bäume die in die Rasenfläche übernommen werden sollen, können natürlich stehen bleiben. Unrat und schwer verrotbare Pflanzenteile sind auch von der Fläche ab zu sammeln (z.B. Stöcke, Äste, Flaschen etc.), hierbei kann die Alu – Harke und der Stahlbesen eine große Hilfe sein.

Laub und kleine Äste können mit dem Laubgebläse abgepustet werden, so dass auf der Fläche nichts mehr vorhanden ist bis auf der gewachsene Boden. Diesen dann mit der Fräse einmal durchfräsen, so dass dieser gut gelockert ist,bei diesem Arbeitsschritt kann man je nach bedarf auch noch einen N-P-K Dünger mit in den Boden einbringen um diesen mit Nährstoffen zu versorgen, anschließend den gelockerten Boden mit der Alu -  Harke schon einmal Plan ziehen.

Nun trägt man eine 10 – 15 cm dicke Schicht Oberboden auf.

Diesen errechnet man wie folgt: x m² * 0,15m = x m³ Boden

Ist der Oberboden komplett verteilt, was am besten mit der Schaufel geschieht da man mit Baumaschinen den Boden wieder zu stark verdichten würde, wird mit der Alu -  Harke ein Feinplanum erstellt. In diesem Feinplanum werden alle unebenheiten des Bodens ausgeglichen, so dass eine komplett ebene Fläche entsteht, dies erreicht man am schnellsten wenn man mit der Alu- Harke lange bewegungen in verschiedenen Richtungen macht. Dies sieht erstens besser aus und zweitens vereinfacht dies das Rasenmähen.

Ist alles ausgeharkt, kann man den Boden entweder noch etwas „ruhen” lassen, dass eine natürliche Setzung eintritt oder man walzt die ganze Fläche mit der Handwalze ab, da sich dieser sonst bei sofortiger Einsaat ohne zu walzen oder den Boden „ruhen” zu lassen noch setzen würde und wieder unebenheiten in der Fläche entstehen würden.

Die Raseneinsaat:

Bei der Raseneinsaat, errechnet sich das benötigte Saatgut wie folgt: x m² * 30gr. = x gr. Bei einer Fläche von 250m² würden also 7,5 kg benötigt.

Die Raseneinsaat sollte am besten bei Windstille geschehen, da sonst eine gleichmäßige Ausbringung nicht gegeben ist. Hat man eine Fläche zu begrünen in welcher Beete liegen, sollte man diese zuerst am Rand mit Samen abstreuen, damit keine Grassamen in das Blumenbeet gelangen.

Das Saatgut streut man am besten in einen Eimer welchen man leichter bei sich führen kann. Dann entnimmt man diesem eine Hand voll welche in etwa 30gr. Entspricht und verteilt diese gleichmäßig auf der Fläche, was am einfachsten durch seitliche Wurfbewegungen geht.

Ist auf der Fläche der Grassamen ausreichend verteilt, walzt man die gesamte Fläche noch einmal mit der Handwalze ab damit der Samen Bodenanschluss und somit Nährstoffe und Feuchtigkeit bekommt. Jedoch ist darauf zu achten, dass der Samen nicht tiefer als 1cm in den Boden eingearbeitet wird, da Rasen ein Lichtkeimer ist. Das Walzen hilft außerdem noch die Bodenoberfläche zu glätten, was vor allem für das spätere Mähen und begehen des Rasens von Vorteil ist.

Nach der Raseneinsaat:

Nachdem die Raseneinsaat komplett vollbracht ist, die Fläche am besten mit Flatterband absperren, dass diese nicht mehr begangen wird, da sonst die Rasensamen zu tief eingetreten werden und dadurch Lichtmangel bekommen und nicht keimen.

An Beeten oder Baumscheiben die nicht begrünt werden sollen, kann man noch eine Rasenmähkante abstechen. Dazu sticht man mit dem Spaten im ca. 45° Winkel einen 5cm tiefes Stück ab, so gelangt der Rasen nicht in die angrenzende Fläche und man bekommt einen sauberen Abschluss des Rasens.

by S.S.

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