Rasenansaat (5)

Vor der eigentlichen Rasenansaat muss die Bodenvorbereitung erstmal stattfinden. Dabei säubert man die zukünftige Rasenfläche, Unrat wird abtransportiert, bestehende Vegetation wird entfernt und Steine die einen größeren Durchmesser als fünf Zentimetern haben werden entfernt. 

Danach wird der Boden gelockert, bis in eine Tiefe von 20-30 Zentimetern (mindestens 10 cm), dabei werden auch sämtliche Wurzeln aus dem Boden entfernt. Nachdem der Boden gelockert wurde wird eine Grunddüngung in den oberen fünf cm  des Bodens durchgenommen, da gelten Richtwerte von 50 g eines mineralischen bzw. 100 g eines organisch-mineralischen Volldüngers/m2 (Volldünger, anders genannt NPK Dünger, Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K).

Die Fläche wird nun grob und gleichmäßig ausplaniert. Damit keine Setzungen in der Fläche später passieren, wird vor der Einsaat gut angewalzt, bei kleinen Flächen eignen sich auch Trittbretter.

Nun macht man das Feinplanum, am gängigsten mit Holzharken oder Eggen. Bei Gebrauchs-, Zier- und Strapazierrasen sollte die ebenheit nicht grober als 3 cm auf 3 m abweichen. Bei Extensivrasenflächen sind 5 cm erlaubt.

Damit die Rasensamen auch gut keimen können, brauchen sie Wärme, einen gelockerten und am besten gedüngten Boden, und eine Bodentemperatur von mindestens 8 Grad Celcius. Die am besten geeignetste Zeit um die Samen einzusehen  ist Mai bis September weil an anderen Monaten eine Nachtfrostgefahr besteht, und das ist schlecht. 

Die Rasensaatgutmenge die man pro Quadratmeter verstreut liegt so bei 20-30 g/m2, je nach Standortbedingungen.

M.R.