Fassadenbegrünung (1)

Nützliches lässt sich häufig mit Schönem verbinden. So ist eine Hausbegrünung mit Kletterpflanzen nicht nur eine optische Aufwertung der Fassade, sondern auch eine sinnvolle Möglichkeit, die Wand vor Wind und Wetter zu schützen, Energiekosten zu senken und die Luftqualität rund um das Haus zu verbessern.

Wer seiner Fassade zu einem neuen Aussehen verhelfen will, hat eine große Auswahl zwischen vielfältigen Arten von Rank- und Kletterpflanzen. So genannte Selbstklimmer wie Efeu und Wilder Wein haben Rankorgane und wachsen ohne zusätzliche Stütze an der Wand hoch. Andere wie Waldrebe und Geißblatt  benötigen Kletterhilfen. Rankhilfen lassen sich aus Materialien wie Draht, Weidenstäben oder Bambussplitt leicht selbst herstellen. In Bau- und Heimwerkermärkten wie OBI gibt dazu ein vielseitiges Angebot.

Für Fassadenbegrünungen ist die wichtigste Vorraussetzung eine “gesunde” Hauswand, da Risse oder Spalten durch hineinwachsende Pflanzenteile vergrößert werden können. Der Hauseigentümer sollte daher das Mauerwerk vor dem Pflanzen auf Schäden untersuchen. Gebäude mit Holzverkleidung oder Fachwerk sollten generell nicht begrünt werden. Für alle anderen hingegen bringen die Kletterpflanzen nur Vorteile. Da Regen und Wind nicht direkt auf die Wand einwirken können, gewährleisten die Pflanzen einen guten Schutz. Außerdem entziehen sie der Wand Feuchtigkeit – ein weiterer Vorteil, da die grünen Helfer so für die notwendige Trockenheit der Fassade sorgen. Doch auch die Hausbewohner selbst tun sich einen Gefallen. Durch das Luftpolster zwischen Wand und Pflanzendecke entsteht eine zusätzliche Wärmedämmung. So können die Außenwände sich nicht so stark aufheizen bzw. auskühlen.

by B.S.

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